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Das 24h-Rennen 2012 endete für das 11er-Ecke-Racing Team bereits nach 7 Stunden.

Nach hervorragenden Vorjahresergebnissen (Plätze 16, 14 und 25) in den Jahren 2009 - 2011 war man aufgrund der immer stärker werden Werkskonkurrenz (ca. 40 Werks- und werksunterstützte Fahrzeuge) verhalten optimistisch. Ein Platz unter den Top 30 war - wieder einmal - das Ziel.

Alle Vorbereitungen liefen gewohnt unaufgeregt ab, das eingespielte und routinierte 11er-Ecke-Racing Team funktionierte wie eine Nähmaschine.

In den Trainingssitzungen am Donnerstag abend und am Freitag wurde eigentlich nur getestet, ob das Auto wirklich ok ist, und die Fahrer absolvierten ihre Pflichtrunden. Startplatz 62 war völlig unerheblich, da die Devise war: Das Rennen dauert 24 Stunden.

Bereits in den ersten beiden Stunden des Rennens wurde klar, dass dieses Jahr besondere Bedingungen herrschen: Zahllose Un- und Ausfälle - wie meistens verursacht durch unnötig riskante Überholmanöver - bestimmten das Bild. Die Piloten des 11er-Ecke-Racing Teams hielten sich souverän aus allem Trubel heraus, so dass man am frühen Abend bereits auf Platz 34 war. Nach dem Fahrerwechsel kurz vor 23 Uhr wurde der rote Bolide mit der Startnr. 33 sogar auf Platz 29 geführt!

Doch noch in der gleichen Runde sollte das Abenteuer "24h 2012" beendet sein. Steffen Schlichenmeier war in einer Kurve am Überholen als plötzlich vor ihm ein unbeleuchtetes Fahrzeug auf der Strecke stand. Wie das dahin kam, und wieso dies von den Streckenposten nicht bemerkt bzw. signalisiert wurde, weis niemand. Schlichenmeier wollte noch ausweichen, doch dazu hätte es der Aufmerksamkeit des Überholten bedürft. Der jedoch wich seinerseits nicht Richtung Kurvenaussenseite aus, Schlichenmeier wollte ihn noch sanft beiseite schieben, doch es reichte nicht mehr.

Mit Tempo 180 krachte er ins Heck des stehenden Fahrzeugs. Glücklicherweise nicht frontal, sondern mit ca. 1/3 der Fahrzeugbreite, trotzdem war das Auto danach Schrott. Nach Rücktransport und kurzer Begutachtung war klar: Ende - nichts mehr zu machen. Glücklicherweise ist keinem der beteiligten Fahrer etwas passiert, trotzdem ist es schade!

Also, auf ein Neues in 2013 :-)